Das Ergebnis

Zusätzlich zur Qualitätsurkunde erhält die Kommune einen umfassenden Bericht über das Ergebnis der Qualitätsprüfung. Die in den verschiedenen Handlungsfeldern erzielten Ergebnisse werden in diesem Bericht umfassend analysiert und sowohl textlich, wie auch grafisch aufgearbeitet und dargestellt.

Mittels eines Netzdiagrammes werden zudem die erzielten Ergebnisse aus der Qualitätsprüfung übersichtlich dargestellt und gleichzeitig auch evtl. defizitären Bereiche aufgezeigt. In obenstehendem Beispiel aus dem Jahre 2015 hat die Kommune in neun von elf Handlungsfeldern gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt (blaue Punkte), während in zwei Handlungsfeldern (rote Punkte) Defizite festgestellt wurden. Die Ergebnisse in diesen Bereichen liegen unterhalb der vorgegebenen Mindestquote (rote Kurve) von damals 40 % (heute je nach Gemeindegrößenklasse 45 % bis 65 %). Trotz dieser Defizite  hat die Kommune im Durchschnitt insgesamt 66 % aller vorgegebenen Fragen mit Ja beantworten können (siehe Grüneintrag unter Nr. 12) und insoweit ein gutes Gesamtergebnis erzielt.

Im Ergebnisbericht werden der Kommune Empfehlungen gegeben, wie auch in den beiden „defizitären“ Handlungsfeldern Verbesserungen erzielt werden können. Aber auch für die übrigen neun Handlungsfelder enthält der Ergebnisbericht Hinweise und Empfehlungen dahin, wie ein noch besseres und noch wirksameres familienbewusstes Handeln in der Kommune als Ergebnis der Qualitätsprüfung möglich erscheint. Insoweit erhält die Kommune mit dem Ergebnisbericht gleichzeitig einen „Kompass“ für die Fort- und Weiterentwicklung ihres familienbewussten Profils ausgehändigt.