Antragsverfahren

Zur Selbsteinschätzung der Voraussetzungen für eine Prädikatsvergabe erhalten interessierte Kommunen gegen eine Schutzgebühr in Höhe von 150 € (zzgl. 19 % MwSt.), die im Falle einer Antragsstellung auf den Kostenbeitrag angerechnet wird, den Prüfkatalog auf Anforderung bei der Geschäftsstelle als Exceldateil zur Verfügung gestellt.  Die Stadt/Gemeinde kann somit die maßgeblichen Fragenstellungen am Computer mit „Ja“, „z.T.“ (zum Teil) oder „Nein“ beantworten. Gleichzeitig wird angezeigt, mit wieviel Punkten die jeweilige Fragestellung bewertet wird. Je nachdem, ob es sich um Standard- oder Perspektivziele handelt, werden die gegebenen Antworten mit unterschiedlichen Punkten bewertet. Die im Rahmen der Selbsteinschätzung erreichte Gesamtpunktezahl wird im Prüfkatalog auf einem gesonderten Tabellenblatt mit den jeweiligen Zwischenergebnissen aus den verschiedenen Handlungsfeldern ebenfalls angezeigt.

Das Erreichen einer Mindestpunktzahl (in Prozent der maximal möglichen Punkte) ist Voraussetzung, d.h. für die Prädikatsverleihung erforderlich sind:

  • 45 % bei Städten und Gemeinden unter 5.000 Einwohnern
  • 50 % bei Städten und Gemeinden über 5.000 Einwohnern
  • 60 % bei Großen Kreisstädten
  • 65 % bei kreisfreien Städten.

Wenn also bei der Selbsteinschätzung diese Mindestpunktzahlen erreicht sind, kann davon ausgegangen werden, dass die Voraussetzungen für eine Verleihung des Qualitätsprädikates gegeben sind. Im Falle einer solchen positiven Einschätzung stellt die Kommune den Antrag auf Verleihung des Qualitätsprädikates.

Weitere Hinweise zum Qualitätsprädikat Famiilenbewusste Kommune Plus und zu den verschiedenen Schritten bis zur Prädikatsverleihung finden Sie in unserer  Prädikatsbroschüre 2017.
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Kostenbeitrag:

Seit 01. Jan. 2019 gelten für die Erstverleihung des Qualitätsprädikates folgende Kostenbeiträge:

  • 2.600 € für Städte und Gemeinden unter 5.000 Einwohner
  • 3.100 € für Städte und Gemeinden über 5.000 Einwohner
  • 3.600 € für Städte über 20.000 Einwohner
  • 3.900 € für Städte über 50.000 Einwohner
  • 4.400 € für kreisfreie Städte

zuzüglich 19 % Mehrwertsteuer.

Die erste Hälfte des Kostenbeitrages wird mit Antragsstellung und die zweite Hälfte nach erfolgter Vor-Ort-Prüfung zur Zahlung fällig.
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Antragsfrist:

Anträge auf Verleihung des Qualitätsprädikates können fortlaufend gestellt werden. Bei Anträgen, die bis spätestens 31. Oktober bei der Geschäftsstelle der Prädikat Familienbewusste Kommune Plus (haftungsbeschränkt) eingereicht werden liegt als Bewertungsgrundlage immer der Prüfkatalog des laufenden Jahres zugrunde. Bei einer späteren Antragsstellung hingegen ist der Prüfkatalog des Folgejahres maßgeblich.